#04 B2 – brennen 2 kleine Häuschen

Brandeinsatz B2 – Zwei kleine Häuschen brennen, AGT und Rettungssäge erforderlich in Bad Bevensen/Alter Mühlenweg

Am Sonntagnachmittag gegen 16:40 Uhr wurden die Feuerwehren Bad Bevensen und Römstedt zu einem Gebäudebrand in die Straße Alter Mühlenweg in Bad Bevensen gerufen. Anrufer meldeten über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus den zwei verbliebenen Gebäuden des ehemaligen Hamburger Feriendorfes. Die beiden mit Bauzaun eingefassten Baracken, gegenüber vom damaligen TreeTrek, sind baulich miteinander verbunden und haben eine Grundfläche von über 250 m². Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges schlugen die Flammen bereits aus den vernagelten Fenstern des ersten Gebäudes unter die Dachfläche der eingeschossigen Flachdachbauten. Nach dem Öffnen des Bauzauns hat der Einsatzleiter Olaf Twellhegen die eintreffenden Fahrzeuge schnell positioniert und den Löschangriff mit mehreren Rohren und Atemschutzgeräteträgern eingeleitet. Da zu diesem Zeitpunkt noch unklar war ob sich Personen in den Gebäuden befinden – die leerstehenden Baracken werden oft von Obdachlosen genutzt – wurde sofort eine Personensuche innerhalb des Gebäudes durchgeführt. Glücklicherweise waren beide Gebäude leer und man konnte sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt und die Feuerwehren Gollern-Hesebeck-Röbbel, Himbergen und Barum wurden dazu alarmiert. Das Feuer ist über den Dachbereich schnell auf das zweite Gebäude übergesprungen. Die Bauweise der Flachdachkonstruktion erschwerte die Löscharbeiten, da sich das Feuer ungehindert in der Decke ausbreiten konnte.Die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen war mit drei Rettungswagen und weiteren Fahrzeugen vor Ort. Hier erwies sich die mitgeführte Drohne mit der verbauten Wärmebildkamera als sehr hilfreich, da somit Aufnahmen von der Gesamtlage gemacht werden konnten. Im späteren Verlauf wurde noch die Absturzsicherungsgruppe der Kreisfeuerwehr Uelzen alarmiert, die aber nicht mehr zum Einsatz kam. Ursprünglich war geplant das Dach Schritt für Schritt von oben mittels Rettungssägen zu öffnen, um so das Feuer von oben löschen zu können. Die Absicherung stellte sich aufgrund der Gesamtmaße als problematisch dar. Zudem wurde zwischenzeitlich über die Firma Kalinowsky ein Radbagger organisiert, der den Abriss des völlig zerstörten Gebäudes vornehmen sollte. Gegen 19:40 Uhr wurde das Gebäude eingerissen und die hochschlagenden Flammen über das Wenderohr der Drehleiter abgelöscht. Um 20:47 Uhr konnte an die Leitstelle Uelzen „Feuer aus“ und der Rückbau gemeldet werden. Im Rahmen der Einsatzstellenhygiene wurde die eingesetzten Kräfte noch vor Ort dekontaminiert, neu eingekleidet und zum Duschen ins Feuerwehrhaus gebracht. Die DRK Bereitschaft mit ihren 25 im Einsatz befindlichen Helfern, bauten derweil eine Verpflegungsstation auf und versorgten die 115 Feuerwehrleute mit einer wärmenden Suppe und Getränken. Neben der Polizei war noch die Kripo mit der Brandermittlungseinheit vor Ort unduntersuchte die Brandursache. Da das Gebäude stromlos ist, wird wegen Brandstiftung ermittelt. Text: Andreas König

#12 F3 – Brennt vermutlich Scheune

Feuer Groß – F3 zwischen Medingen und Bruchtorf

Scheunenbrand (1200m2, innen gelagert Stroh u. Holz) an der Verbindungsstr. zwischen Medingen und Bruchtorf.
Scheune brennt in voller Ausdehnung. Dachkonstruktion mit Photovoltaikanlage eingestürzt. Aufgrund der hohen Brandlast von Stroh und Heu, lässt die Feuerwehr die Scheune kontrolliert abbrennen. Aufgrund der Trockenheit besteht die Gefahr der Brandausbreitung auf ein Getreidefeld und eine Birkenschonung. Massiver Wassereinsatz über mehrere Wasserwerfer zum Schutz der Umgebung. Versorgung und Absicherung der Einsatzkräfte durch die DRK Bereitschaft Uelzen. Das DRK unterstützt die Einsatzleitung mit einer Drohne zur Lageerkundung aus der Luft. Zeitweise Vollsperrung (Ca. 1h) der Bahnstrecke Hamburg – Hannover aufgrund der Nähe zum Brandobjekt. Rauch, Funkenflug und Hitze gefährdeten den Bahnverkehr. Die Verbindungsstraße zwischen Medingen und Bruchtorf bleibt vorraussichtlich bis zum Nachmittag voll gesperrt. Die Löscharbeiten dauern an. Brandursache unbekannt, Polizei ermittelt. Im Einsatz 150 Freiwillige Brandschützer aus den Wehren: Jelmstorf, Bad Bevensen, Altenmedingen, Barum, Bienenbüttel, Drögennottorf, Eddelstorf, Himbergen, Römstedt, Secklendorf, Tätendorf-Eppensen und Seedorf.

#51 F3 – Scheunenbrand

Am 31. Oktober wurden um 0:45 gemeinsam mit den Feuerwehren aus Bad Bevensen, Barum, Drögennottorf, Gollern, Hesebeck, Jastorf, Oetzendorf, Röbbel und Römstedt nach Gr. Hesebeck zu einem Scheunenbrand alarmiert. Wir blieben mit unseren Atemschutzgeräteträgern in Bereitstellung und speisten die Drehleiter aus Bad Bevensen mit unserem TLF. Nach gut eineinhalb Stunden konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen.

Offizieller Pressebericht:

Groß Hesebeck: Scheunenbrand hält Feuerwehren in Atem

Heller Feuerschein wies den anrückenden Feuerwehr-Einheiten den Weg zur Einsatzstelle. Ein Scheunenbrand in Groß Hesebeck sorgte in der Nacht auf den heutigen Dienstag (31. Oktober) für ein Großaufgebot an Rettungskräften. Der Brand wurde gegen 0:44 Uhr gemeldet. Die Hofstelle befindet sich direkt im Zentrum, sodass die Ortsfeuerwehr Hesebeck es nicht weit hatte.

Ortsbrandmeister Dirk Baum übernahm die Einsatzleitung und erkannte die Gefahr, die von einem 2.000 Liter-Dieseltank ausging. Somit übernahmen seine Leute zunächst die Kühlung des Tanks. Der Brandbekämpfung widmete sich dann die nachrückenden Feuerwehren.

Aus fünf Strahlrohren wurde das Löschwasser auf die Flammen gegeben. Zusätzlich wurde Schaummittel beigemischt, sodass zur kühlenden auch noch eine erstickende Wirkung erzielt werden konnte.

Insgesamt waren schließlich zehn Ortsfeuerwehren sowie der DRK Rettungsdienst, die DRK Bereitschaft Uelzen und die Polizei mit rund 140 Helfern vor Ort. Die Wasserversorgung wurde aus dem Hydrantennetz sichergestellt. Aus Bad Bevensen wurden beide Drehleitern sowie ein Einsatzleitwagen zur Koordinierung in Stellung gebracht.

Gegen 2 Uhr morgens war das Feuer bereits gelöscht. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden; lediglich ein Feuerwehrmann verletzte sich leicht am Finger. Die Erstversorgung übernahmen die DRK-Bereitschaft, die zeitweilig mit drei Rettungswagenbesatzungen vor Ort waren. Trotz des schnellen Löscherfolgs konnte nicht verhindert werden, dass die Scheune mit einer Grundfläche von 30×8 Metern zu Zweidrittel zerstört wurde.

Allerdings wurde landwirtschaftliches Gerät, zwei Anhänger mit Kartoffeln, vor den Flammen bewahrt.

Die Ortsdurchfahrt war während der Lösch- und Aufräumungsarbeiten voll gesperrt. Nach dem Abrücken der Nachbarwehren stellte die Hesebecker Wehr stellte bis in die Morgenstunden (5:30 Uhr) eine Brandwache. Der Brandort ist beschlagnahmt. Ab Mittwoch werden Ermittler der Kriminalpolizei und Sachverständige ihre Tätigkeit aufnehmen.

Im Einsatz befanden sich die Ortsfeuerwehren Bad Bevensen, Barum, Drögennottorf, Gollern, Hesebeck, Himbergen, Jastorf, Oetzendorf, Röbbel und Römstedt mit zusammen 18 Fahrzeugen

 

Bericht: Tom Reher, FW-Pressesprecher SG Bevensen-Ebstorf
Bild: Feuerwehrpresse SG Bevensen-Ebstorf
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