#8 B2Y/B3 – Wohnhausbrand

Datum: 23. April 2017 um 20:07
Alarmierungsart: DME, Sirene
Dauer: 2 Stunden 13 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Bad Bevensen
Fahrzeuge: 11-17-91, 11-21-91, 11-43-91
Weitere Kräfte: FF Altenmedingen, FF Bad Bevensen, FF Barum, FF Hesebeck, FF Jastorf, FF Jelmstorf, FF Röbbel, FF Römstedt


Einsatzbericht:

Am Sonntag wurden wir um kurz nach 20 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren Altenmedingen, Bad Bevensen, Barum, Hesebeck, Jastorf, Jelmstorf, Röbbel, Römstedt und den DRK Bereitschaften Uelzen/Bad Bevensen nach Bad Bevensen zu einem Wohnhausbrand gerufen. Vor Ort brannte der Dachstuhl eines Wohnhauses. Wir stellten 4 AGT-Trupps und unterstützten gemeinsam mit den Kameraden aus Barum beim öffnen des Dachstuhls. Nach gut 2 Stunden war der Einsatz für uns beendet.

 

Offizieller Pressebericht:

Offene Flammen schlugen am heutigen Abend kurz nach 20 Uhr aus dem Dachstuhl eines Wohnhauses in der Bevenser Möllerstraße. Den neun Ortsfeuerwehren aus Bad Bevensen, Altenmedingen, Barum, Hesebeck, Himbergen, Jastorf, Jelmstorf, Röbbel und Römstedt wies eine weithin sichtbare Rauchsäule den Weg zum Einsatzort in der Kurstadt. Eine Bewohnerin aus dem Obergeschoss konnte sich unverletzt ins Freie retten. Das ältere Ehepaar aus dem Erdgeschoss kam erst im Laufe der Löscharbeiten von einer Familienfeier hinzu und musste betreut werden. Nachdem erste Trupps sich zunächst von innen dem Feuer nähern konnten und die Flammen weitgehend unter Kontrolle brachten, war die weitere Brandbekämpfung dann nur noch von außen möglich. Dabei kamen fünf Rohre und  ein zusätzliches über die Bevenser Drehleiter zum Einsatz Insgesamt 120 Feuerwehrleute, davon viele unter Atemschuttzgeräten, mit 18 Fahrzeugen waren unter der Leitung von Ortsbrandmeister Matthias Wedel vor Ort.

Dazu ein Rettungswagen des hauptamtlichen Regelrettungsdienstes sowie die
ehrenamtlichen DRK – Bereitschaften aus Bad Bevensen und Uelzen mit weiteren acht
Fahrzeugen, dem Organisatorischen Leiter und knapp 20 Helfern in Bereitstellung. Ein
Feuerwehrmann aus Bad Bevensen verletzte sich während der Löscharbeiten leicht am
Handgelenk und wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gebracht.
Die Löschwasserversorgung wurde aus mehreren Hydranten gewährleistet. Dafür
mussten die Medinger Allee und weitere Anliegerstraße weiträumig gesperrt werden
. Als nach rund einer Stunde die Meldung „Feuer aus“ erfolgte, konnte zur Vermeidung von Wasserschäden das Löschwasser für die Nachlöscharbeiten deutlich verringert werden. Die beiden Wohnungen indes sind vorerst für unbewohnbar erklärt, sodass die Bewohner anderweitig untergebracht werden müssen. Nachdem erste Wehren nach und nach aus dem Einsatz entlassen wurden, dauerten die Aufräumungsarbeiten bis Mitternacht an.
Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache können nicht gemacht werden. Beamte des Polizeikommissariats Uelzen nahmen die Ermittlungen auf.