#01 TH – VU PKL

VU Pkl/ Pkw gegen Baum, Pkw überschlagen

Glatteisunfall zwischen Himbergen und Göhrde

Auf der Landkreisgrenze Uelzen / Lüchow Dannenberg ereignete sich am Freitagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall mit einer verletzten PKW Fahrerin. Aus einer langgezogenen Kurve heraus geriet die Fahrerin eines Kleinwagen auf eisglatter Straße ins Schleudern fuhr in den Seitengraben und überschlug sich im Seitenraum der Fahrbahn. Das Fahrzeug kam auf dem Dach zum liegen und die Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Freiwillige Feuerwehren aus Himbergen, Kl. Thondorf und Bad Bevensen befreiten die Verletzte mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Unfallfahrzeug. Sie sicherten die Straße und unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme und Sicherung von Eigentum. Die Fahrerin wurde durch einen Rettungswagen des DRK aus Bad Bevensen und dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Dannenberg versorgt und in ein Klinikum transportiert.

Text und Fotos FF Bad Bevensen

Eine kleine Anmerkung von uns.. wir bedanken uns bei der Feuerwehr Bad Bevensen, Kl.Thondorf , dem RTW der Rettungswache Bad Bevensen und dem NEF der Rettungswache Dannenberg für die außerordentlich gute Zusammenarbeit!

#23 TH – VU PKL

VU Pkl/ Pkw gegen Baum,1 Person im Pkw

Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein Autofahrer auf der L253 zwischen Himbergen und Almstorf von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum und kam auf der Straße wieder zum stehen. Ein vorbeifahrender Transporter konnte nicht mehr ausweichen. Es kam zum Zusammenstoß und der Pkw wurde Richtung Böschung geschleudert. Wir trafen zeitgleich mit dem RTW (Rettungswagen) und dem NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) von der Rettungswache Bevensen ein. Einmal mehr bewährt sich unsere ständige und gute Ausbildung in Sachen Verkehrsunfall, denn wir konnten gemeinsam mit der Feuerwehr Bad Bevensen das Fahrzeug mit Hilfe von Keilen und einem Steckleiterteil stabilisieren und gegen ein wegrutschen sichern, dann konnte sofort mit der Rettung mittels Schere und Spreitzer begonnen werden. Parallel konnte der Rettungsdienst sicher am Patienten arbeiten und konnte den Zustand ebenfalls Stabilisieren. Nach ca. 25 Minuten konnte der Fahrer befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach ca. 1 1/2 Stunden war der Einsatz für uns beendet und konnten die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Im Einsatz waren die Feuerwehr Himbergen, Brockhimbergen/Kollendorf und Bad Bevensen, RTW u. NEF DRK Rettungsdienst Uelzen und 1 RTW vom Rettungsdienst Lüneburg, Wache Ellringen und die Polizei.

#22 WB1 – Brennen ca. 50m² Unterholz

13.10.18 Einsatz 22/18

Einsatzalarm Waldbrand, brennen ca. 50qm Unterholz in Röthen/Göhrde.

Am Samstag morgen fuhren wir in den Bereich Röthen der Göhrde. Eine Großangelegte Alarmübung stand auf dem Plan. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Lüneburg, aus Lüchow-Dannenberg und der Kreisbereitschaftszug Süd aus Uelzen waren gemeinsam mit der Feuerwehr Metzingen und uns im Einsatz. Es wurden mehrere Zisternen (Unterirdisch verbaute Wassertanks) angefahren und eine Wasserförderung über lange wegstrecken aufgebaut. Am Forsthaus Röthen wurde die Gesamteinsatzleitung mit dem ELW2 des LK Uelzens aufgebaut und parallel wurde dort die Verpflegung hergerichtet durch die Logistikzüge Uelzen und Lüchow-Dannenberg. Am Ende des Tages gab es eine leckere Erbsensuppe und Getränke. Fazit für uns, das wir eine gute Möglichkeit hatten, unsere Jungen Fahrer im Gelände unter Einsatzbedingungen üben zu lassen und das wir das Thema Waldbrand gut beherrschen und weiter vertiefen werden.

Offizieller Pressebericht:

350 Einsatzkräfte üben in der Göhrde den Ernstfall

Am 13.10.18 kam es zu einem Waldbrand im Bereich der Revierförsterei Röthen / Göhrde. Gegen 8 Uhr wurden die Feuerwehren Metzingen (LK DAN) und Himbergen (LK UE) mit dem Einsatzstichwort Waldbrand 1 (WB 1) in die Forstabteilung 179 alarmiert. Durch den aufkommenden Wind hat sich das Feuer bereits massiv ausgebreitet – die angeforderten Feuerwehren finden beim Eintreffen eine brennende Fläche von rund 3000 Quadratmetern vor. Auf Grund der Abgelegenheit der Brandstelle und der schlechten Wasserversorgung wurden weitere Feuerwehreinheiten nachgefordert.

Da zur gleichen Zeit auch eine großangelegte Kommunikationsübung der Kreisfeuerwehrbereitschaften Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen stattfindet, konnten durch die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle umgehend weitere Kräfte zur Unterstützung beordert werden.

Die Bereitschaftsführer der drei Kreisbereitschaften treffen sich in Röthen mit dem Einsatzleiter, um eine Lageeinweisung zu erhalten und anschließend den Einsatz von Mannschaft und Gerät zu planen.

Um Wasser in ausreichender Menge an die Einsatzstelle zu bringen, werden die Wassertransportzüge der Kreisbereitschaften gemeinsam eingesetzt. Jedem eingesetzten Zug wird ein Löschwasserbehälter als Entnahmestelle zugewiesen – aus diesem werden die Tanklöschfahrzeug gefüllt. Das aufgenommene Wasser wird daraufhin im Pendelverkehr zu den jeweiligen Brandstellen gebracht.

Mittlerweile hat sich das Feuer auf rund 4 Hektar ausgebreitet, wobei es auch zu Flugfeuer kommt. Dadurch ausgelöst entwickelt sich ein Folgebrand in der Abteilung 190.

Aufgrund dieser Lageentwicklung werden zwei Wasserförderzüge durch die Einsatzleitung in den Einsatz gebracht. Vom Forsthaus Röthen wurde eine Förderstrecke zu der betreffenden Abteilung aufgebaut, um eine effiziente Brandbekämpfung durchzuführen.

Gegen 13 Uhr ist das Übungsziel erreicht. Die rund 350 Einsatzkräfte bauen ihre eingesetzten Geräte zurück und sammeln sich anschließend in Röthen. Dort haben bereits die Fachzüge Logistik aus Lüchow-Dannenberg und Uelzen Essen für alle Kräfte gekocht.

Gerrit Möhring, Kreisbereitschaftsführer der KFB Uelzen – Süd, zieht im Anschluss eine positive Bilanz und bedankt sich zugleich bei allen eingesetzten Kräften: „Ich bin stolz auf unsere motovierten Einsatzkräfte, die ehrenamtlich hier am Samstag bei strahlendem Sonnenschein an dieser Übung teilnahmen.“

Auch die Bereitschaftsführer Michael Schulze (Lüchow – Dannenberg) und Uwe Rahlfs (Lüneburg) schlossen sich diesem Lob an.

Kleinere Defizite, wie Wartezeiten der einzelnen Einheiten, wurden unter anderem erkannt und werden im Rahmen der kommenden Ausbildungen von Führungs- und Einsatzkräften besprochen und überdacht.